Marktlage Juli 2011
Durch die Regenfälle nach der großen Trockenheit hat sich die Lage in manchen Bereichen entspannt. Es bleibt noch unklar, in wieweit der Regen noch Auswirkungen auf die Qualität und Erträge des Getreides hat. Die Wintergerste konnte mit einer guten Kornentwicklung aufwarten, lag aber bei den Erträgen zwischen 10 % und 20 % hinter den der Vorjahre zurück.
Aufgrund der Erfahrungen des letzten Jahres haben einige Landwirte sogar schon mit der Dinkel- und Weizenernte begonnen. Die verregnete 28 KW könnte die Befürchtungen noch schüren, dass es wieder eine nasse Erne werden könnte. Hier kann kein Ratschlag über den optimalen Erntezeitpunkt gegeben werden. Doch bisher bleibt noch die Hoffnung, dass man die Ernte noch trocken ins Lager bekommt und keine Trocknungskosten verrechnet werden müssen. Hektik ist derzeit kein guter Ratgeber.
Keine Entspannung gab es auf dem Futtermarkt, da der 2. Schnitt noch nicht ausreichend von den Niederschlägen konzipieren konnte. Daher sind schon die ersten Strohlieferungen in den Thüringer Wald eingeplant. Jedoch wird noch mehr Ware benötigt.